Lernortbeschreibung Norman Liebold Schulprojekt „Navigator"

Ort:

an der jeweiligen Schule

Zielgruppe:

weiterführende Schulen

Thema:

Schulprojekt „Navigator“

Lerninhalte/Ziele:

Über unterschiedliche literarische Formate, Kinder und Jugendliche für Literatur begeistern, Diskussionen anregen und schließlich selbst zum Schreiben motivieren

Literarische Formate als Mittel zur Umsetzung von aktuellen gesellschaftlichen Problemen erkennen und nutzen.

Angebote:

Kernmodule

  1. Erleben der Bühnenbearbeitung von „Navigator – das Hörspiel“ mit anschließender Diskussion

Dauer: 1,5 – 2,5 Stunden

Die TeilnehmerInnen erleben die Aufführung von „Navigator“ auf der Bühne. Das kann entweder in der schuleigenen Aula oder einer geeigneten Kleinkunstbühne bzw. Theater stattfinden.  Im Idealfall ist die Aufführung öffentlich zugänglich, so dass in der nachfolgenden offenen Diskussion mit den Zuschauern möglichst kontrovers die Thematiken des Stücks beleuchtet werden:

  • staatliche Überwachung
  • Arbeitslosigkeit
  • soziale Ungleichheit
  • Ausgrenzung prekärer Existenzen
  • Folgen der Abhängigkeit von digitalen Medien und Geräten
  • die Macht gezielt manipulierter Informationen.

Die recht kostenintensive Aufführung (3 Schauspieler, Technik) kann gegebenenfalls auch durch eine Lesung der Prosa-Fassung der Novelle durch den Autor allein ersetzt werden.

  1. Spurensuche in der eigenen Lebenswelt

Dauer: 1 Seminartag

Gemeinsam mit dem Autor und den LehrerInnen erkunden die TeilnehmerInnen ihre direkte Lebenswirklichkeit, um dort nach Hinweisen und Tendenzen zu suchen, die auf die Zustände in „Navigator“ hindeuten.

 „Navigator“ ist vom Autor beabsichtigt so geschrieben worden, dass weder futuristische Technik vorkommt noch gesellschaftliche Entwicklungen, die nicht jetzt bereits ganz oder in Ansätzen zu beobachten sind. Sie sind lediglich forciert und konsequent weitergedacht. Je nachdem, welche Interessen die TeilnehmerInnen haben, können sie sich Schwerpunkte setzen und Gruppen bilden.

Die einen interessieren sich mehr für gesellschaftliche Gegebenheiten andere sind eher technikaffin. Je nach Interesse werden unterschiedliche Recherchen und Nachforschungen angestellt. Die Ergebnisse werden zusammengetragen und die jeweiligen Gruppen präsentieren ihre Entdeckungen, um gemeinsam zu diskutieren, zu bewerten und Konsequenzen daraus zu ziehen. (Hierbei kann insbesondere auf die Gefahren und die Möglichkeiten von Sozialen Medien und persönlichen Daten im Internet Bezug genommen werden.)

  1. Theaterpädagogische Entwicklung eines Theaterstücks

Dauer: 3-4 Seminartage

Gemeinsam mit theaterpädagogisch geschulten Teamern werden die TeilnehmerInnen angeleitet, die Geschichte in der Zukunft weiterzuerzählen. Sie entwickeln ein eigenes Theaterstück bzw. mehrere Einakter von 15-20 Minuten Länge in Gruppen, die die Weiterentwicklung der Charaktere zeigen, insbesondere Kevin, Diogenes und der kI. Sandra.

Das Theaterstück soll zehn Jahre in der Zukunft spielen, wo sich die einzelnen Charaktere wieder begegnen. Wie die Entwicklungen aussehen, was geschieht und wie dies auf der Bühne dargestellt wird, wird gänzlich frei von den TeilnehmerInnen entwickelt, entschieden und schließlich zur Aufführungsreife gebracht.

Unterstützt wird lediglich in den Fragen des Storytellings, des Stückaufbaus sowie der szenischen Darstellbarkeit auf der Bühne.

Zeitdauer:

Projektwoche

Verfügbarkeit:

ganzjährig, nach individueller Absprache mit N. Liebold

Kosten:

250€ Tagessatz, für eine Aufführung des Live-Hörspieles mit 3 Schauspielern und Technik 500 €

Kontakt:

Norman Liebold (Germanist (M.A.), Sprach- u. Literaturwissenschaftler)
Mühlenbergstr. 1, 55767 Abentheuer
0176-22897407 oder 06782-1220920

mail@norman-liebold.com
www.norman-liebold.com

https://www.youtube.com/results?search_query=norman+liebold

... weil Bilder mehr als Worte sagen

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Kontakt

Carmen Grasmück
Koordinatorin Bildungsnetzwerk

Regionalentwicklungsverein
Hunsrück-Hochwald e.V.
Schlossallee 11
55765 Birkenfeld
Tel.: 06782 15 731
Fax: 06782 15 55731

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